Cornelia Müller: Redebegleitende Gesten. Kulturgeschichte – Theorie – Sprachvergleich

 

 

 

 

Cornelia Müller: Redebegleitende Gesten. Kulturgeschichte – Theorie – Sprachvergleich. Berlin: Berlin-Verlag, 1998. 314 S.

 

 

Gesten sind kommunikative Bewegungen der Hände und Arme, die – ähnlich der Sprache – dazu verwendet werden, die Gedanken, Gefühle und Intentionen eines Sprechers zum Ausdruck zu bringen und die soziale Ordnung des Gesprächs aktiv herzustellen. Redebegleitende Gesten sind eng mit der Syntax, Semantik, Pragmatik sowie der Diskursstruktur sprachlicher Äußerungen verbunden.

Das Buch konzentriert sich auf drei Leitfragen:

1. Welche sind die historischen Beweggründe für eine negative Bewertung der Verwendung darstellender Gesten beim Sprechen und die damit einhergehende Vernachlässigung der gelehren Betrachtung des Zusammenspiels von sprachlicher und gestischer Darstellung?

2. Welche Gestentypen gibt es, und wie sind die Eigenarten gestischer Darstellung zu charakterisieren?

3. Läßt sich das verbreitete Stereotyp des mit Händen und Füßen“ redenden Südeuropäers auf objektivierbare Eigenschaften der redebegleitenden Gestik von spanischen und deutschen Sprechern zurückführen?

 

 

Inhaltsverzeichnis, S. 9 bis 12 des Buches 176 KB

Einleitung, S. 13 bis 23 des Buches 708 KB

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